Osterspektakel 2010


Beim Osterspektakel wurde das Weltall erforscht

235 Kinder zwischen sieben und 12 Jahren nahmen am 16. Osterspektakel der GTRS Schatthausen teil

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Die traditionsreiche Kinder- und Jugendwoche in den Osterferien stand in diesem Jahr ganz unter dem Motto Weltraum. An fünf Tagen lernten 235 Kinder und das 23köpfige Betreuerteam viel Spannendes über Planeten, Sterne, Astronauten, die Erde und die sympathischen Außerirdischen Anel und Nirhtak, die bei der Bruchlandung ihres Raumschiff mitten in die Biddersbachhalle in Wiesenbach gerieten. Mit Hilfe der Kinder gelang es den verloren gegangenen Code für den Bordcomputer wieder zusammenzusetzen und so die Rakete am Ende des Tages wieder flott zu kriegen. An fünf Stationen erarbeiteten sich die Teilnehmer die einzelnen Codeteile. So sah man auf dem Parkplatz viele kleine Astronauten in Raumanzügen ein Weltraumtraining absolvieren, bei dem ein Hindernislauf im Meteoritenregen, das Zielschießen auf feindliche Aliens, aber auch das exakte Einparken eines Raumschiffes absolviert werden mussten. Währenddessen übten sich weitere Gruppen im Herstellen von weltraumtauglicher Aliennahrung. Das Herstellen von Miniraketen und Alienmasken gehörte genau wie das Austoben auf der Hüpfburg mit ins Tagesprogramm. Wie jedes Jahr wurde die Woche eingerahmt und begleitet von dem traditionellen Osterspektakeltanz, für den Jürgen Gattner immer passend zum Motto ein neues Lied komponiert.

Wer ein richtiger Nachwuchsastronaut sein wollte, war am folgenden Tag mit im Odysseum in Köln. Workshops rund um Erde, Natur, Chemie, Optik und Technik standen in dem interaktiven Museum auf dem Programm. Es wurden Roboter programmiert, mit Casein experimentiert und die kleinen und großen Forscher per optischer Täuschung ?geköpft?.

Auf rasante Spaceshuttle-Testfahrt begaben sich Kinder und Betreuer am Donnerstag im Europa-Park Rust. Ein Gefühl von Schwerelosigkeit kam auf wenn Euro-Mir, Euro-Sat und Blue-Fire durch die Lüfte rasten.

Über die Erdentstehung, die Verschiebung von Kontinentalplatten und die ?sagenhafte? Entstehung des Felsenmeers - angeblich sollen Riesen im Streit die Granitbrocken an die Bergwand geworfen haben - ging es am darauf folgenden Tag in Lindenfels im Odenwald. Neben verschiedenen Workshops war vor allem der ein Kilometer lange Kletteraufstieg über riesige Granitfelsen eine Herausforderung an Groß und Klein.

Passend zum Thema gehörte zur anschließenden Spektakelnacht in Schatthausens Sporthalle ein nächtlicher Besuch in der Sternwarte Heidelberg, wo Sternbilder und Planeten am klaren Himmel beobachtet werden konnten. Nach einem Ausflug ins Element Wasser, im Bademaxx in Speyer, am letzten Tag der Spektakelwoche trafen sich Teilnehmer, Eltern und Betreuer zur Abschlussveranstaltung in Schatthausen, wo neben der Verabschiedung der Aliens außerdem noch allen Teilnehmereltern der Osterspektakeltanz beigebracht wurde. Die 15jährige Lara, viele Jahre selbst Teilnehmerin des Osterspektakels, gehörte in diesem Jahr zum Betreuerteam und erzählte, dass sie es toll findet jetzt nach und nach selbst Verantwortung zu übernehmen. Sie findet das Osterspektakel ?voll cool? und es macht ihr riesig viel Spaß! Die ganze Woche habe sie allerdings doch nicht ausgehalten, im Gegensatz zu Fiona, die sich am Samstagabend vor allem aufs wohlverdiente Betreuer-Essen und auf ihr Bett freute ? und natürlich auf das Osterspektakel 2011. Das Osterspektakel-Team bedankt sich bei seinen langjährigen Sponsoren.

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